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Radlager gehören zu den am stärksten beanspruchten Verschleißteilen an einem Fahrzeug. Sie sind nicht nur für den Fahrkomfort verantwortlich, sondern ein sicherheitskritisches Bauteil, das im schlimmsten Fall über die Beherrschbarkeit des LKWs entscheidet. Ein Defekt kündigt sich oft schleichend an, kann aber ohne rechtzeitigen Austausch zu teuren Folgeschäden an Radnabe und Achszapfen oder sogar zum Blockieren des Rades führen.

Stille Begleiter unter Schwerlast

Radlager übertragen die enormen Kräfte zwischen Rad und Achse und ermöglichen die freie Rotation der Radnabe mit möglichst geringem Reibungswiderstand. Dies wirkt sich direkt auf den Kraftstoffverbrauch aus: Ein leichtlaufendes Lager spart Energie. Dabei müssen sie zwei Arten von Belastungen gleichzeitig meistern:

  1. Radialkräfte: Das Gewicht des Fahrzeugs und der Ladung, das senkrecht auf das Lager drückt.
  2. Axialkräfte: Seitenführungskräfte, die besonders bei Kurvenfahrten entstehen und das Lager seitlich belasten.
Radlager/-satz

In modernen LKW-Radlagereinheiten (Truck Hub Units) sind oft zwei Innensätze (meist Kegelrollenlager) und ein gemeinsamer Außenring integriert. Diese sogenannten Kompaktlager sind ab Werk voreingestellt und auf Lebensdauer geschmiert („gebrauchsdauergeschmiert“), um Montagefehler zu minimieren und Dichtheit gegen Spritzwasser und Schmutz zu sichern.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten:

Drehmoment und Dichtung: Der Inhalt eines Satzes

Warum sollten Sie immer einen kompletten Satz kaufen?

Ein Radlagersatz enthält typischerweise nicht nur das Lager selbst, sondern auch alle für den Wechsel zwingend vorgeschriebenen Anbauteile:

  • Dichtungen (Simmerringe): Verhindern Fettaustritt und Wassereintritt. Alte Dichtungen sind oft spröde und beim Ausbau beschädigt worden.
  • Sicherungselemente: Splinte, Halteringe oder Sicherungsbleche.
  • Befestigung: Neue Achsmuttern oder Dehnschrauben, die nur einmal verwendet werden dürfen.
  • Schutzdeckel: Nabenkappen, falls diese beim Ausbau beschädigt werden.

Woran erkennt man ein defektes Radlager?

Verschlissene Radlager machen sich oft akustisch bemerkbar.

Ein tiefes Brummen oder Mahlen, das sich in Kurven verstärkt, ist ein typisches Warnsignal.
Auch eine übermäßig heiße Felge nach der Fahrt (ohne starke Bremsung) oder spürbares Spiel am angehobenen Rad deuten auf einen Defekt hin.

In modernen Fahrzeugen können zudem ABS-Sensoren Fehlermeldungen ausgeben, da ein „eierndes“ Radlager den Abstand zum Sensor verfälscht.

Alle Komponenten müssen exakt dimensioniert und aufeinander abgestimmt sein, damit Drehmoment, Seitenlast, Vibration und Temperatur gleichmäßig und zuverlässig abgefangen werden.

Wird hier gespart, riskiert man, dass das neue Lager durch eingedrungenen Schmutz oder falsche Vorspannung bereits nach wenigen Kilometern wieder ausfällt.

Experten-Ratgeber: Alles über LKW-Radlagersätze, Wartung & Technik

Ein Wechsel ist notwendig, sobald Mahlgeräusche auftreten, das Radlagerspiel zu groß wird oder beim Service eine ungleichmäßige Erwärmung der Nabe festgestellt wird.

Ein kompletter Satz enthält in der Regel das Lager selbst, passende Wellendichtringe (Simmerringe), Splinte, Sicherungsbleche und oft auch die benötigte Fettfüllung.

Typisch sind ein brummendes oder mahlendes Geräusch, das sich bei Kurvenfahrten verändert, sowie spürbare Vibrationen im Fahrwerk oder am Lenkrad.

Der Austausch der Dichtungen und Sicherungselemente ist beim Lagerwechsel zwingend erforderlich, um das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmierfett zu verhindern.

Kegelrollenlager bestehen aus zwei Teilen und müssen oft eingestellt werden. Kompaktlager (Unitized Bearings) sind wartungsfreie Einheiten, die bereits voreingestellt und gefettet sind.

Ein beschädigtes Lager erhöht den Rollwiderstand durch erhöhte Reibung massiv, was zu einem messbaren Anstieg des Kraftstoffverbrauchs führen kann.

Es müssen spezielle Hochtemperatur-Wälzlagerfette verwendet werden, die auch unter extremem Druck und bei Hitze (z.B. durch Bremsvorgänge) stabil bleiben.

Ja, ein festlaufendes Lager kann die Achsstummel so stark beschädigen, dass die gesamte Achse getauscht oder aufwendig instandgesetzt werden muss.

Kegelrollenlager sind die klassische Bauform, bei der meist zwei getrennte Lager pro Radnabe verbaut werden. Hier müssen das Lagerspiel manuell eingestellt und die Schmierung oft selbst vorgenommen werden. Kompaktlager (auch Unit-Bearings genannt) sind hingegen vormontierte, geschlossene Einheiten. Sie sind bereits ab Werk gefettet, abgedichtet und auf das exakte Lagerspiel eingestellt. Während herkömmliche Radlager als Einzelkomponenten oft günstiger in der Anschaffung sind, bieten Kompaktlager eine enorme Zeitersparnis bei der Montage und minimieren das Risiko von Einbaufehlern (wie falsches Drehmoment oder Verschmutzung), was sie zur wirtschaftlichsten Wahl für moderne Fuhrparks macht.

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